Kinderhypnose - Hypnose und Hypnotherapie bei Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche sprechen auf Hypnose besonders gut an, weil in diesem Alter das Vorstellungsvermögen sehr stark ausgeprägt ist.
Die Erfahrung zeigt, dass Kinder in Hypnose eher die Interpretationen des Hypnotiseurs akzeptieren und daher ihre eigenen (unbewussten) Fähigkeiten nutzen, um eine Einsicht in Konflikte und andere dynamische Aspekte erreichen zu können.
Kinder befinden sich ja täglich oftmals in Tagträumen und ihrer inneren Vorstellungswelt- was wir Erwachsenen als Fantasie bezeichnen. Kinder können dadurch unbewusst verschiedene Handlungen in Ihrer Fantasie ausprobieren, bevor sie dann die offenbar beste Verhaltensalternative wählen und so Zeit und Energie sparen können.
Sie setzen diese Fantasie selbstständig ein und verändern auf diese Weise unangenehme Situationen, befriedigen unerfüllte Bedürfnisse oder nutzen sie für kreative Aktivitäten und neue Erfahrungen.
Aufgrund der heutigen indirekten und permissiven Verwendung von Hypnose wird die Bereitschaft und Motivation des Kindes gefördert die Probleme selber zu lösen, weil dem Kind beigebracht wird, dass die Lösung nur bei ihm liegt, nicht bei jemanden anderen.
Der Unterschied zwischen Kinderhypnose und Hypnose bei Erwachsenen liegt darin, dass bei Kindern oft eher spielerisch bzw. dem Alter und dem Verständnis des Kindes entsprechend vorgegangen wird um seine Einsichten in Bezug auf sein Problem und die Lösungen dieses gefördert wird und auch keine, wie teilweise in der Erwachsenenhypnose, intensiven Reaktionen ausgelöst werden.
Je nach Alter, Typ und Problem des Kindes erfolgt die Einleitung der Hypnose auf spielerische Weise oder durch Imagination, oder durch Erzählen von Geschichten, Fantasiereisen etc.
Das Wort Hypnose wird in der Regel dem Kind gegenüber vermieden. Den jüngeren Kindern ist dieser Begriff unbekannt und bei Älteren könnte das Wort „Hypnose“ Ängste auslösen, da die Hypnose gerade in vielen Comics und Filmen auf eine unrealistische Art und Weise dargestellt wird.
Befindet sich das Kind in einem leichten Trancezustand ist es somit zugänglich für indirekte Suggestionen wie z.B. in Form von Geschichten oder Metaphern.

Hier kann Hypnose helfen:
- Ängste, Prüfungsängste, Versagensängste, soziale Ängste, Angst vor der Schule, Flugangst, Höhenangst….
- Phobien, Tierphobien, Spritzenphobien…
- Lern- und Leistungsprobleme, mangelnde Konzentration, Lernblockaden
- Bettnässen, Einkoten, Haareausreissen, Nägelkauen,
- Schlafstörungen, Albträume…..
- Essstörungen, Bulimie,Anorexie
- mangelnder Selbstwert, mangelndes Sebstvertrauen
- posttraumatische Belastungsstörungen aufgrund traumatischer Erfahrungen und Erlebnisse (Unfall, Missbrauch,seelische Verletzungen..)
- Schmerzen und Schmerzkontrolle
- Psychosomatische Erkrankungen - Hauterkrankungen, atopische Ausschläge, Schuppenflechte, Akne, Warzen….
- und bei einer Reihe von weiteren Symptomen und Problemen
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